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Sri Lanka

Zeit zu reisen - Zeit zu leben

Karte einblendenSri Lanka Karte

Anreise / Flüge

Sri Lanka Karte Sri Lankan fliegt direkt in etwa 10 Stdn von Frankfurt nach Colombo. Etwas kostengünstiger fliegt man mit Emirtaes via Dubai.

Der internationale Flughafen von Colombo liegt 30 Km nördlich des Stadtzentrums bei Ngombo. Busse und Taxen übernehmen den Transfer.

Unterwegs in Sri Lanka

Inlandsflüge: Da Sri Lanka kleiner ist als Bayern und ein gut ausgebautes Straßennetz besitzt, sind Inlandsflüge eher selten und relativ teuer. Wer dennoch fliegen möchte, kann dies z.B. mit Cinnamonair tun (Jaffna, Batticaloa, Trincomalee, Kandy, Sigiriya, Koggalle). Interessant sind allerdings Rundflüge mit Helikoptern oder einmotorigen Maschinen oder Ballonfahrten (Infos hier).

Entfernungstabelle

Busse: Es gibt klimatisierte Intercity Busse und einfache Regionalbusse. Beide sind sehr preisgünstig. Die einfachen Busse sind wenig empfehlenswert, da immer überfüllt und kaum Platz für Gepäck. Ausserdem halten sie alle paar Meter. Mit den Intercitybussen kommt man gut und günstig durchs Land. Es gibt fünf Busterminals in Colombo (s. Karte)

Züge: Züge sind noch immer ein Erlebnis in Sri Lanka. Sie sind ebenfalls sehr billig, aber auch meist voll. Dennoch kann sich eine Fahrt lohnen, speziell die von Colombo nach Kandy auf der alten Kolonialstrecke. Aber auch nach Süden ist der Zug eine Option, weil er in allen Urlaubsorten hält und direkt an der Küste entlangfährt.

Taxis: mit Taxen kann man sich natürlich auch durchs Land fahren lassen. Das ist deutlich teurer, hat aber auch einen gewissen Charme, weil die Fahrer gleichzeitig Tourguides sein können. Ausserdem ist man flexibel bei möglichen Zwischenstopps, und man weiss sein Gepäck sicher verstaut. Das Taxi ist für kürzere Wege bis einhundert Kilometer in jedem Fall die beste Wahl.

Mietwagen: möglich, aber nicht empfehlenswert

Einreise und Visum

Aktuelle Infos beim Auswärtigen Amt =>.
Für einen touristischen Aufenthalt bis zu 30 Tagen ist ein Visum bzw. eine elektronische Einreisegenehmigung (ETA) für Sri Lanka erforderlich. Dieses kann online oder am Flughafen in Colombo erworben werden (Kosten = 40 USD). Ein Rück- oder Weiterreiseticket,sowie ggf. ausreichende finanzielle Mittel sind nachzuweisen. Weitere aktuelle Informationen hier.

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Foto: Sigiriya, Sri Lanka © tropical-travel.de Foto: Sri Lanka beach © Nadezda Glazova - dreamstime.com

Wetter, Klima und beste Reisezeiten

Das Klima in Sri Lanka ist tropisch und wird im wesentlichen vom Südost-Monsun bestimmt, der von Mai bis Oktober große Regenmengen gegen den Südwesten schickt. Die Temperaturen sind an den Küsten ganzjährig warm. Auch nachts wird es selten kühl

Die besten Reisezeiten richten sich auch auf Sri Lanka nach den Monsunwinden. Die Südwestküste bekommt hohe Regenmengen im Sommer und Herbst, so dass es günstiger ist, von Dezember bis April zu reisen. Der Nordosten und Norden sind wesentlich trockener. Hier regnet es v.a. von Oktober bis Januar.

Im Bergland rund um Kandy ist es ganzjährig feuchter mit einigen ausgiebigen Regenschauern. Die Temperaturen sind niedriger und können nachts und morgens auch kühl werden.

Klimatabelle Klimatabelle Klimatabelle

Weitere Infos:

  • Zeitzone: MEZ plus 5 Stdn / MESZ plus 4 Stdn
  • Mobil telefonieren in touristischen Gebieten nahezu überall möglich
  • Strom und Stecker: dreipoliger Commonwealthstecker in größeren Hotels (Adapter notwendig)
  • Internet und WiFi: in fast allen Hotels und Restaurants möglich
  • Impfungen: keine Vorschriften, Malaria-Risikogebiet (Hepatitis, Diphterie, Polio, Tetanus empfohlen)
  • Medizinische Versorgung: nur in Colombo und Kandy einigermaßen
  • ATM Geldautomaten sind nicht überall verfügbar

Sri Lanka
Foto: Sri Lanka © Foto von mihtiander | 123RF.com

Über Sri Lanka

Sri Lanka Karte Den schnellsten Überblick über Sri Lanka erhält man, wenn man die Insel in vier Küstenregionen und zwei Zentralregionen einteilt: die Westküste, die Südküste, die Ostküste, der Norden, sowie das zentrale feuchte Hochland und die kulturhistorisch bedeutsame, trocken-heiße Region nördlich des Hochlandes.

Die Geschichte Sri Lankas (oder singhalesisch einfach Lanka) begann in letzterer. Hier liegen die alten Hauptstädte Anuradhapura und Polonnaruwa, und viele religiöse oder historische Stätten wie Dambulla, Sigiriya, Mihintale, Aukana. Das südliche zentrale Hochland lockt mit grandioser bewaldeter Berglandschaft, großen und kleinen Seen, sowie Hochebenen zum Wandern und Bergsteigen.

Von den Engländern wegen des kühleren Klimas geliebt, sind Orte wie die Königsstadt Kandy, Nuwara Eliya, die Horton Plains und der Adam´s Peak auch für Reisende attraktiv. Allerdings ist das zentrale Hochland, das mit dem Pidurutalagala bis 2524m hoch ist, mit hohen Regenmengen verwöhnt, die für das üppige Grün verantwortlich sind.

Die ehemals dichten Regenwälder, in denen sich das Königreich Kandy vor den Kolonialmächten verstecken und behaupten konnte, sind heute zum großen Teil abgeholzt und durch riesige Teeplantagen ersetzt worden. Diese Plantagen ziehen sich über weite Teile der Berghänge zwischen 1500 und 2000m Höhe und beanspruchen 10% der landwirtschaftlichen Nutzfläche des Landes. Daneben wird im gesamten Zentrum von Sri Lanka Reis angebaut, der schon vor Jahrhunderten durch ausgeklügelte Bewässerungssysteme hohen Ertrag brachte.

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Foto: Colombo, Sri Lanka © tropical-travel.de Foto: Sri Lanka tea plantation © Markusphoto | dreamstime.com

Der trockene Norden und die gesamte Ostküste sind das Stammesgebiet der indisch stämmigen Tamilen, die seit Jahrzehnten nach Unabhängigkeit streben. Terroristische Anschläge führten dazu, dass Reisende diese Gebiete mieden (meiden sollten), und die touristische Infrastruktur am Boden liegt. Landschaftlich ist die Ostküste mit schönen Buchten und grandiosen Küstenabschnitten ein Juwel, das allerdings bislang nur wenige Ausländer kennen.

Die große Mehrheit der Sri Lanka Reisenden besucht die West- und die Südküste, wo sich wahrlich traumhafte Sandstrände über hunderte Kilometer entlang ziehen. Kokosnusspalmwälder säumen die Strände, in denen sich relativ wenige Hotelresorts verstecken.

Von Ngombo nördlich von Colombo bis nach Galle im Süden erstreckt sich die Südwestküste, an der die allermeisten Reisenden ihren Strandurlaub verbringen. Hier liegen die bekannten Urlaubsorte wie Beruwala, Bentota, Kalutara, Ambalangoda oder Panadura. Von Galle bis zum Yala Nationalpark bietet die Südküste Traumstrände bei Unawatuna, Matara, Tangalla, und Ausflugsmöglichkeiten ins südliche Hinterland, in dem v.a Nationalparks besuchenswert sind. Vor der Südwestküste liegen einige der schönsten Korallenriffe, so dass Sri Lanka auch für Taucher ein gutes Ziel ist.

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Foto: Sri Lanka © tropical-travel.de Foto: Sri Lanka © tropical-travel.de

Mehr als 10% der 20 Millionen Einwohner der Insel leben im Ballungsraum von Colombo, der Hauptstadt. Neben Colombo liegen hier auch die nächst größten Städte Kadawata, Maharagama und Kotte (Sri Jayewardenepura). Wer seinen Aufenthalt nicht nur in einem Strandhotel plant, der kann von Colombo aus auf gut ausgebauten Straßen schnell an alle interessanten Orte der Insel kommen. Busse, Züge oder Taxen (Minibusse) sind sehr preiswert, aber auch per Fahrrad kann man den Südwesten Sri Lankas erforschen.

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Foto: Sri Lanka © tropical-travel.de Foto: Stupa Ruwanwelisaya Sri Lanka © tropical-travel.de

Strände

Sri Lanka ist auch und vor allem wegen seiner langen und wunderschönen Sandstrände bekannt und beliebt. Die Kokospalmen bestandenen Strände im Süden und Südwesten zieren Poster und Werbeplakate und erzeugen Urlaubssehnsüchte.

Kilometer lang erstrecken sie sich entlang der Küsten am indischen Ozean. Herrliche Hotels verstecken sich in den Palmenwäldern oder an den einladenden Buchten.

Aber Sri Lanka hat noch viele andere schöne Strände, abgelegen, wild, einsam. Im Nordosten sind sie weiss und leer, weil hier der Tourismus erst beginnt. Im Südosten sind sie wild und wellengepeitscht, so dass v.a. Surfer hier ihre Paradiese finden.

Im Süden sind sie für Urlauber vielleicht am schönsten, und im Südwesten entsprechen sie dem Postkartenklischee mit den wiegenden Palmen an fast menschenleeren Superstränden.

Die Strände von Sri Lanka unterscheiden sich enorm, sowohl landschaftlich als auch hinsichtlich Infrastruktur, Atmosphäre und touristischer Entwicklung. Während die West- und Südküste stärker touristisch geprägt sind, findet man an der Ostküste oft noch weitläufige, ruhigere Abschnitte. Zusätzlich verändern Monsunzeiten die optimale Reisezeit je nach Küstenregion deutlich.

Viele der Strände Sri Lankas gehören noch immer den Meeresschildkröten, die hierher zur Eiablage kommen. Sie sind streng geschützt, aber dennoch zugänglich.

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Foto: Hikkaduwa beach, Sri Lanka © Paul Prescott | 123RF.com Foto: Tangalle beach © Filip Fuxa | 123RF.cm

Die schönsten Strände Sri Lankas in der Übersicht

im Nordwesten:

Waikkal

Waikkal liegt nördlich von Negombo an der Westküste. Die Gegend ist ruhiger und grüner als Negombo selbst und wird vor allem durch größere Strandresorts geprägt. Die Strände sind breit, oft naturbelassen und von Palmen gesäumt. Der Sand besitzt einen dunkleren Goldton.
Touristisch richtet sich Waikkal stärker an Erholungssuchende und Pauschalurlauber, die Ruhe bevorzugen. Viele Hotels liegen direkt am Meer oder an Lagunen. Die Region eignet sich gut für Spaziergänge und entspannte Strandtage, weniger jedoch für Nachtleben oder intensive Aktivitäten.
Durch die Nähe zum Flughafen von Colombo beziehungsweise Negombo besitzt Waikkal praktische Bedeutung als erster oder letzter Aufenthaltsort einer Sri-Lanka-Reise.

Ngombo

Negombo liegt nahe dem internationalen Flughafen und ist oft der erste Kontakt vieler Reisender mit Sri Lanka. Der Strand ist lang, breit und von dunkelbeigem Sand geprägt. Das Meer wirkt hier oft etwas rauer und weniger türkis als weiter südlich. Entlang der Küste befinden sich zahlreiche Hotels, Restaurants und Bars. Touristisches Zentrum ist die 'Beach Road'. Der Ort hat eine lange koloniale Geschichte und eine starke katholische Prägung. Besonders bekannt sind die traditionellen Fischerboote und der große Fischmarkt. Für reinen Traumstrand gilt Negombo eher als praktischer Ankunftsort als als schönster Badeort des Landes.

Mount Lavinia

Mount Lavinia ist praktisch der Stadtstrand von Colombo. Der Strand besitzt goldbraunen Sand und eine lebendige Atmosphäre mit Restaurants und Strandbars. Durch die Nähe zur Hauptstadt ist die Gegend urban geprägt. Der Strand eignet sich gut für kurze Aufenthalte, Sonnenuntergänge und Nachtleben, weniger jedoch für abgeschiedenen Tropenurlaub.


im Südwesten:

Panadura

Panadura liegt südlich von Colombo an der Westküste. Der Strand wirkt deutlich weniger touristisch als Bentota oder Hikkaduwa und wird vor allem von Einheimischen besucht. Der Sand ist dunkelgolden bis bräunlich, das Meer häufig etwas rauer.
Die touristische Infrastruktur ist vergleichsweise begrenzt. Es gibt kleinere Hotels und Restaurants, aber kaum klassische Ferienresorts. Panadura besitzt eher Bedeutung als regionaler Küstenort und als Übergangsbereich zwischen der Großstadtregion Colombo und den eigentlichen Badeorten weiter südlich.

Kalutara

Kalutara besitzt lange Sandstrände mit vielen Palmen und großen Hotelanlagen. Der Ort ist ruhiger als Bentota und wird häufig von Pauschalreisenden besucht. Das Meer kann hier saisonal starke Strömungen entwickeln.

Beruwala

Beruwala schließt sich südlich an Bentota an. Die Strände sind ähnlich breit und tropisch, jedoch etwas weniger exklusiv. Die Region besitzt eine bedeutende muslimische Gemeinde und einen wichtigen Fischerhafen. Offshore liegt die kleine Barberyn Island mit Leuchtturm.

Bentota

Bentota gehört zu den bekanntesten Badeorten Sri Lankas. Der Strand ist breit, hellgolden und von Kokospalmen gesäumt. Viele luxuriöse Resorts befinden sich direkt am Meer. Besonders attraktiv ist die Kombination aus Ozeanstrand und Lagune. Wassersport spielt eine große Rolle: Jetski, Bootstouren und Wasserski sind verbreitet. Bentota gilt als klassischer gehobener Strandurlaubsort mit guter touristischer Infrastruktur.

Hikkaduwa

Hikkaduwa war einer der ersten Backpackerorte Sri Lankas. Der Strand bietet goldenen Sand, vorgelagerte Korallenriffe und gute Bedingungen zum Schnorcheln und Surfen. Die Infrastruktur ist stark touristisch geprägt: viele Hotels, Cafés, Bars und Tauchschulen. Der Ort besitzt ein junges, lebhaftes Flair und ist besonders bei Surfern beliebt.

Ambalangoda

Ambalangoda liegt zwischen Hikkaduwa und Bentota an der Südwestküste. Die Strände sind lang, breit und meist deutlich ruhiger als die benachbarten Touristenzentren. Der Sand erscheint goldfarben, oft mit breiten Palmenstreifen im Hintergrund.
Ambalangoda ist kulturell besonders bekannt für traditionelle sri-lankische Maskenschnitzerei und Tanztraditionen. Touristischer Massentourismus entwickelte sich hier deutlich schwächer als in Hikkaduwa. Dadurch wirkt die Küste vielerorts entspannter und ursprünglicher.
Die Infrastruktur umfasst kleinere Hotels, Gästehäuser und einige Resorts, jedoch ohne ausgeprägtes Nachtleben. Das Meer kann saisonal starke Wellen und Strömungen entwickeln, weshalb nicht alle Strandabschnitte ideal zum Schwimmen sind.


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Foto: Sri Lanka © Sugarfree.sk | dreamstime.com Foto: Sri Lanka beach © Dmitry Rukhlenko | dremstime.com

im Süden:

Unawatuna

Unawatuna zählt zu den berühmtesten Stränden des Landes. Die halbmondförmige Bucht mit ruhigem Wasser, Palmen und hellem Sand wirkt fast karibisch. Der Ort ist touristisch sehr gut erschlossen und bietet zahlreiche Restaurants, Hotels und Beach Bars. Durch das vergleichsweise ruhige Wasser eignet sich Unawatuna gut zum Schwimmen.

Weligama

Weligama besitzt eine große offene Bucht mit langem Sandstrand. Der Ort ist besonders für Surfanfänger bekannt. Zahlreiche Surfschulen prägen das Ortsbild. Optisch wirkt Weligama weniger idyllisch als Mirissa, dafür authentischer und weitläufiger.

Tangalle

Tangalle bietet einige der schönsten Naturstrände Sri Lankas. Viele Abschnitte wirken wild, weitläufig und kaum bebaut. Das Meer ist oft rau und nicht überall zum Schwimmen geeignet. Die Infrastruktur ist deutlich ruhiger als in Mirissa oder Unawatuna. Besonders beliebt ist Tangalle bei Reisenden, die Erholung und Natur suchen.

Matara

Matara ist eine größere Stadt an der Südküste und verbindet lokales sri-lankisches Alltagsleben mit mehreren attraktiven Strandabschnitten. Der Hauptstrand der Stadt wirkt eher urban und wird von Einheimischen stark genutzt. Besonders bekannt ist jedoch der nahegelegene Polhena Beach. Dort schützt ein vorgelagertes Riff die Bucht vor starkem Wellengang, wodurch sich ruhiges Wasser zum Schwimmen und Schnorcheln bildet. Die Strände besitzen goldfarbenen Sand und viele Kokospalmen.

Mirissa

Mirissa gehört heute zu den international bekanntesten Strandorten Sri Lankas. Der Strand liegt in einer geschwungenen tropischen Bucht mit feinem goldenen Sand, dicht stehenden Palmen und türkisfarbenem Wasser. Besonders charakteristisch sind die kleinen Strandrestaurants und Bars direkt am Meer.
Der Ort war ursprünglich ein kleines Fischerdorf und entwickelte sich stark durch Backpacker und Individualreisende. Heute existiert eine Mischung aus Boutiquehotels, Surfunterkünften und gehobenen Resorts. Mirissa gilt als Zentrum für Whale Watching, insbesondere für Blauwal-Beobachtungen zwischen November und April. Trotz des touristischen Wachstums besitzt Mirissa vielerorts noch entspannte Atmosphäre. Abends entsteht entlang des Strandes lebhaftes Nachtleben mit Seafood-Restaurants und Musikbars.


im Südosten:

Arugam Bay

Arugam Bay ist international berühmt als Surfziel. Der Strand selbst ist lang und naturbelassen, die Hauptattraktion sind jedoch die Wellen. Der Ort besitzt entspanntes Backpacker-Flair mit Cafés, Bars und Surfshops. Außerhalb der Surfsaison wirkt Arugam Bay deutlich ruhiger.


im Nordosten:

Pasikuda

Pasikuda besitzt extrem flaches, ruhiges Wasser mit heller türkiser Farbe. Der Strand eignet sich hervorragend zum Baden. Die Region wurde gezielt touristisch entwickelt und bietet moderne Resorts. Pasikuda gilt als einer der familienfreundlichsten Strände Sri Lankas

Nilaveli

Nilaveli beeindruckt mit hellem Sand und fast karibisch wirkendem Wasser. Die Infrastruktur reicht von einfachen Gästehäusern bis zu Resorts. Die Region ist bedeutend für Schnorchel- und Tauchausflüge zur Pigeon Island.


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Foto: Meeresschildkröte © Augusto Miranda Martins | dreamstime.com Foto: Ngombo beach Sri Lanka © tropical-travel.de

Reiseziele

Colombo

Sri Lanka Karte Die Hauptstadt Sri Lankas hat ihren Namen von den Portugiesen, die Anfang des 16. Jahrhunderts auf der Insel landeten und den vorhandenen Hafen mit einem Fort befestigten. Der Name Colombo stammt aber wahrscheinlich nicht vom Seefahrer Columbus ab, sondern vom singhalesischen Wort Kolamba, was einfach Hafen heißt. Die Portugiesen wurden von den Holländern abgelöst, und 1796 übernahmen die Briten die Macht über Stadt und Land. Colombo ist heute eine hektische und laute Hafen- und Verwaltungsstadt, in dessen Ballungsraum über zwei Millionen Menschen leben, und die touristisch wohl hauptsächlich vom ehemaligen kolonialen Charme lebt. Da sie nie eine singhalesische Hauptstadt war, finden sich nur wenige kulturhistorische Bauwerke der Ureinwohner, koloniale Zeugnisse sind dagegen noch überall gegenwärtig. V.a. die Briten hinterließen etliche Bauten und Anlagen, die das Stadtbild nachhaltig prägen. Als Vielvölkerwohngebiet finden sich arabische, indische, südostasiatische und europäische Einflüsse, was sich v.a. in den religiösen Bauwerken ausdrückt. Etliche Kirchen, Moscheen und Tempel verteilen sich im weitläufigen Stadtareal.

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Foto: Colombo, Sri Lanka © Jaromir Ckalabala | 123RF.com Foto: Colombo, Sri Lanka © Thomas Wyness | 123RF.com

Das Zentrum Colombos befindet sich im Fort-Viertel südlich des Hafens. Es liegt aber nicht in der Stadtmitte, sondern westlich an der Küste. Hier stehen die größten Hotels, Verwaltungsgebäude der Regierung - die allerdings nicht mehr in Colombo weilt -, sowie die Twin-Towers des World Trade Centers, die die Skyline Colombos prägen. Östlich davon liegt Pettah, das Armen- und Basarviertel, in dem es besonders laut und quirlig zugeht. Araber, Inder, Singhalesen und Chinesen bieten hier ihre vielfältigen und bunten Waren an. Nach Norden schließt sich das Wirtschafts-Zentrum mit dem großen Hafenbereich an.

Südlich des Zentrums verläuft das Galle Face Green, ein Kilometer langes parkähnliches Gebiet direkt am Meer, das den Einheimischen als Naherholungsraum dient. Nachdem die Briten es als Militärgelände und als Arena für Pferderennen genutzt hatten, wurde es seitdem noch nicht bebaut. Wer koloniales Flair erleben möchte, sollte hier im Galle Face Hotel absteigen, oder sich zum Sonnenuntergang auf der kolonialen Hotelterasse zum Sundowner oder Tee einfinden.

Wer der Hektik und Hitze der Innenstadt entfliehen will, der kann im Stadtteil Cinnamon Garden die Luxushäuser und Kolonialvillen der Reichen bestaunen. Hier ist alles weitläufiger und sauberer. Im Viharamahadevi-Park findet man Ruhe und kurzfristige Erholung unter tropischen Bäumen. Hier steht auch das imposante National-Museum. Das von den Briten gegründete Viertel war zunächst eine große Plantage für Zimt- und andere Gewürze, die ehemals das begehrte Produkt des Welthandels waren.

Colombo ist Ausgangspunkt von Ausflügen und Touren über die Insel. Gut ausgebaute Straßen und Bahnlinien führen in die Berge nach Kandy, in den Norden, sowie in den Süden. Wer das Abenteuer liebt, kann bei Avissawella auf dem reissenden Kelani Ganga Wildwasser-Rafting betreiben.

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Kandy und das Hochland

Gut 120 km östlich von Colombo liegt die alte Königsstadt und heutige Universitätsstadt Kandy auf 500m Meereshöhe inmitten grüner Wälder, Hügel und Berge. Optischer Mittelpunkt der schönsten Stadt Sri Lankas ist der künstlich angelegte See Kiri Muhuda, den man zu Fuß umrunden oder mit Paddelbooten befahren kann. Kandy war lange Zeit Bastion gegen den Kolonialimperialismus. Die dichten und Malaria verseuchten Regenwälder ließen erst die Briten 1615 bis hierher vorstoßen und den letzten König Kandys bezwingen. Dann jedoch begann die Eroberung des Berglandes mit Straßen, Bahnlinien und Teeplantagen. Die alte Bahnlinie von Colombo nach Kandy wird heute speziell für Touristen aufrecht erhalten. Die Fahrt ist langsam, aber landschaftlich beeindruckend.

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Foto: Kandy, Sri Lanka © Paul Prescott | 123RF.com Foto: Perehera Festival, Kandy © Thomas Wyness | 123RF.com

In Kandy stehen noch ungezählte und luxuriöse Kolonialbauten und überall weht der Hauch der Vergangenheit. Die Meereshöhe erzeugt ein angenehmes Klima, und der häufige Niederschlag lässt die Natur üppig wachsen.
Sehenswert sind der Zentralmarkt, das Museum und v.a. der Dalalada Maligawa, der große heilige Tempel, der gleichzeitig das religiöse Zentrum Sri Lankas ist. Hier soll ein Zahn Buddhas als Reliquie aufbewahrt werden. Einmal jährlich im Juli/August findet ihr zu Ehren das mehrtägige Perahera-Fest statt. Dann tragen bunt geschmückte und mit kleinen Lampen versehene Elefanten die Reliquie durch die Straßen Kandys und liefern unvergessliche Fotomotive.

Die ehemals dichten Regenwälder, in denen sich das Königreich Kandy vor den Kolonialmächten verstecken und behaupten konnte, sind heute zum großen Teil abgeholzt und durch riesige Teeplantagen ersetzt worden. Diese Plantagen ziehen sich über weite Teile der Berghänge zwischen 1500 und 2000m Höhe und beanspruchen 10% der landwirtschaftlichen Nutzfläche des Landes. Daneben wird im gesamten Zentrum von Sri Lanka Reis angebaut, der schon vor Jahrhunderten durch ausgeklügelte Bewässerungssysteme hohen Ertrag brachte.

Wer einige Tage in Kandy bleibt, der kann von hier aus das Umland besuchen. Es gibt vieles zu entdecken, zu bestaunen und zu tun. Pflanzenfreunde sollten den 80 Hektar großen botanischen Garten von Peradeniya nicht verpassen. Mit dem Bus oder Auto findet man schnell in die Berglandschaft südlich der Stadt. Üppige Wälder, Wasserfälle und Hochebenen wechseln einander ab. Aber v.a. die endlosen Teeplantagen prägen das Bild der Gegend. Kaum noch vorstellbar ist, dass hier einstmals dichter Dschungel wuchs.

Die Horton Plains auf über 2000m Höhe sind ein beliebtes Wandergebiet. Sie liegen unweit des höchsten Gipfels der Insel, dem 2524m hohen Piturutalagala. Ein anderer Gipfel weiter westlich ist der Adam´s Peak. Er ist Pilgerziel für Moslems, Buddhisten, Hindus und Christen. Auf seinem Gipfel erstreckt sich eine mit einem kleinen Tempel bebaute Plattform. Besonders reizvoll ist der drei- bis vierstündige Aufstieg über die tausende Treppenstufen bei Sonnenaufgang.

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Die Südwestküste

Südlich von Colombo erstreckt sich die Südwestküste Sri Lankas. Hier liegt das touristische Kernland mit den Badeorten Panadura, Wadduwa, Beruwela, Bentota, Hikkaduwa und Ambalangoda. Endlose Kilometer palmengesäumter Sandstrand lockt jährlich tausende Reisende in diese Region, die dennoch nie überlaufen ist. Die Hotelresorts aller Kategorien verstecken sich unter den Palmen oder stehen auf den ins Meer ragenden Felszungen, die die Strände in Abschnitte teilen. Der Küste vorgelagerte Korallenriffe laden zum Tauchen ein, jedoch wurden sie trotz Schutzmaßnahmen von Einheimischen in den vergangenen Jahrzehnten stark zerstört. Jenseits des Kokospalmengürtels verlaufen Straße und Bahnlinie entlang der Küste, und zum Landesinneren schließen sich zumeist Kautschukplantagen an. Kalutara ist ein Zentrum der Kautschukverarbeitung, das besichtigt werden kann. Einen Ausflug lohnt die Fahrt in den Sinaraja Regenwald 70 km östlich der Küste, wo auf einer großen Fläche der ursprünglich Primär-Urwald Sri Lankas erhalten ist, und man in diesen grünen und artenreichen Dschungel für einen Tag lang eintauchen kann.

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Foto: Kalutara beach, Sri Lanka © Anton Gvozdikov | 123RF.com Foto: Kalutara beach, Sri Lanka © Anton Gvozdikov | 123RF.com

Viele der Hotels der Südwestküste bieten Ayurveda-Kuren. Doch obwohl diese "Lehre vom Leben" aus Indien und Sri Lanka stammt, sollte man sich genau erkundigen, ob Ärzte und Personal auch eine entsprechend lange und professionelle Ausbildung haben, bevor man sich für ein Kur-Hotel entscheidet.

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Die Südküste

An der südlichsten Westküste liegt die Hafenstadt Galle, die unter den Kolonialherren der vergangenen Jahrhunderte große Bedeutung als Hafen und als Befestigungsanlage hatte. Noch heute sind die Anlagen gut erhalten und begehbar. Galle liegt auf einer Landzunge, die rund herum mit steinernen Bastionen geschützt war. Gegen den Tsunami 2004 konnten aber auch sie nichts ausrichten.

Unweit von Galle kann man den berühmten Stelzenfischer beim Brandungsfischen zuschauen.

Die Südküste gilt neben dem Norden als trockenstes Gebiet Sri Lankas. Zwischen Galle und Tissamaharama liegen die kleinen Urlaubsorte Matara, Tangalla und Weligama. Hier geht es ruhig und beschaulich zu, vieles erinnert noch an alte Zeiten. Die Sandstrandbuchten gehören zu den schönsten der Insel, wobei der Polhena Beach bei Tangalla international bekannt ist. Den östlichen Abschluss der Südküste bildet der große Yala Nationalpark, ein 1300 qkm großes Gebiet mit streng geschützter Natur. In etliche Bereiche des Parks, der vorwiegend aus trockener Savannenlandschaft besteht, kommt man nur mit Sondergenehmigungen. Neben Elefanten und Leoparden leben hier u.a. Samba- und Axishirsche, Büffel und die Vielfalt der einheimischen Vogelwelt. Geführte Touren sind möglich und auch übernachten kann man im netten Yala Village Resort.

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Die Ostküste

Die Ostküste beginnt nördlich des Yala-Parks bei Okanda. Sie wurde neben dem Süden am verheerendsten vom Tsunami getroffen und weitgehend zerstört. Die menschenleeren endlos langen Palmenstrände prägen das Bild der Region, die aufgrund der politischen Unruhen und Unsicherheiten touristisch wenig entwickelt war und erst seit kurzem erblüht. Die schönen Städte wie Batticaloa mit seiner schönen Lagune und den Legenden von singenden Fischen und Trincomalee, das an einem der schönsten Naturhäfen Asiens liegt und eine reiche Geschichte zu bieten hat, entwickeln sich rasant zu neuen Urlaubshochburgen. Nicht zuletzt auch wegen der schönen weissen Sandstrände. Die südlich gelegenen Strände der Ostküste sind nach wie vor Topspots für Surfer. In der Arugam Bucht bei Pottuvil sind einige Hotelresorts vorhanden, da hier eines der begehrtesten Surf-Eldorados Asiens liegt.

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Foto: Sigiriya, Sri Lanka © Paul Prescott | 123RF.com Foto: Dambulla. Sri Lanka © Oleksii Sergieiev | 123RF.com

Der Norden

Kaum ein Reisender verirrte sich vor Ende des Bürgerkrieges in den Norden, der ausschließlich von Tamilen bewohnt wird, die ihr hartes und karges Leben nicht nur dem trockenheißen Klima und den spröden natürlichen Bedingungen zu verdanken haben, sondern auch den ehemaligen Separationsbewegungen der Tamil Tigers und dem damit verbundenen Ausschluss der Region von infrastrukturellen Förderungen. Touristendollars hatte dieser Teil Sri Lankas nie gesehen, und so ist die Hauptstadt Jaffna eine arme und unterentwickelte Hafen- und Fischereistadt, bis heute. Während der gewalttätigen und blutigen Konflikte der letzten Jahrzehnte sind nahezu alle Singhalesen aus dem Norden vertrieben worden. Und aufgrund von terroristischen Anschlägen und militärischen Aktionen wurde von Reisen in den Norden Sri Lankas abgeraten. Dies ist nun vorbei, und so hoffen die Bewohner auf touristische Entwicklung. Diese wird jedoch wohl noch einige Zeit auf sich warten lassen, zumindest ganz im Norden, da diese Region nicht allzu viel zu bieten hat. Anders sieht es mit den Stränden im Nordosten aus. Hier dürfte sich schon bald eine minimale touristische Infrastruktur bilden.

Das kulturhistorische Dreieck

Die Stadt Anuradhapura liegt im trockenen Nordwesten Sri Lankas. Hier siedelten die ersten Singhalesen und machten den Ort bereits 500 vor Christus zu ihrer Hauptstadt und ihrem ersten Königssitz. Bis ins 12. Jahrhundert erlebte Anuradhapura über 100 Königreiche und eine entsprechende Entwicklung und Blüte. Bedeutende Bauwerke wurden geschaffen und ausgeklügelte Bewässerungssysteme angelegt, die der wachsenden Bevölkerung den Anbau von Reis und anderen landwirtschaftlichen Produkten erlaubte. Im weitläufigen Ruinenfeld, das sich am besten per Fahrrad erkunden lässt, können ehemalige Paläste, Tempel und die großen Dagobas besichtigt werden. Letztere wurden zu Ehren Buddhas erbaut und ähneln einem vom Himmel gefallenen Wassertropfen. Die größten noch erhaltenen Dagobas sind die Mirisavati-Dagoba, die 115m hohe Abhayagiri-Dagoba und die 90m hohe Ruwanweli-Dagoba, die ganz in weiss strahlt und von 338 schwarze Elefantenskulpturen umgeben ist. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der Bronzepalast Lohapasada, der einmal über 1000 Zimmer gehabt haben soll, sowie der 2 Meter hohe Samadhi-Buddha, dessen Künstler es im 4. Jahrhundert gelungen ist, aus einem Stein ein unvergleichlich weltentrücktes und erleuchtetes Buddhabildnis zu meißeln. Anuradhapura und das benachbarte Mihintale gelten auch als Geburtsort des Buddhismus auf Sri Lanka. Zeugnis dieser Geburtsstunde ist der über 2200 Jahre alte Bodhibaum (Sri Maha Bodhi), der als Zweigableger des originären Baumes von Indien nach Anuradhapura kam, und noch heute wächst und gedeiht. Er ist Ziel tausender Pilger.
Die Stadt Anuradhapura, die sich gleich neben dem Ruinenfeld befindet, hat heute knapp 60.000 Einwohner.

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Foto: Gal Vihara, Sri Lanka © tropical-travel.de Foto: Sri Lanka © tropical-travel.de

Als zu Beginn des 12. Jahrhunderts Tamilen aus dem Süden Indiens die Macht übernahmen und Anuradhapura zerstörten, verlegten sie die Hauptstadt ins östlich gelegene Polonnaruwa. Da der Ort im dichten Regenwald wegen der günstigeren Wasserversorgung und der bereits errichteten Befestigungen besser geeignet war, blieb er auch Hauptstadt, als die Singhalesen die tamilischen Fremdherrscher wieder vertrieben hatten. In der Folge wurden große Paläste und Stauseeprojekte verwirklicht. Die Palastbauten, die schöne Rankot Vihara Dagoba und die Befestigungsanlagen können heute besichtigt werden. Ebenso sehenswert sind verschiedene Hindutempelanlagen und der Felsentempel Gal Vihara mit den aus Stein gehauenen wunderbaren Buddhastatuen.

Nur etwa 30km westlich liegt die Felsenfestung Sigiriya, auf der sich 477 nach Chr. König Kassyapa aus Furcht vor seinem Halbbruder verschanzte, und auf 200 Meter Höhe einen uneinnehmbaren Felsenpalast und ein höfisches Paradies errichten lies. Die Überreste können heute besichtigt werden, indem man den Felsen über eiserne Klettersteige erklimbt. Oben genießt man eine wunderbare Aussicht über das zentrale Flachland Sri Lankas und bewundert die Reste des ehemaligen Palastes. Ganz besonderer Besichtigungshöhepunkt sind die Wandmalereien in den Höhlen der Felsfestung. Sie zeigen die sogenannten Wolkenmädchen, die scheinbar bis zum Bauch in Wolken stecken, darüber aber nackt dargestellt (nur mit durchsichtigem Tuch bekleidet), und für ihr Alter von geradezu perfekter Schönheit sind.

Ebenfalls erklettern muss man den Höhlentempel von Dambulla. Hier liegt auf einem Bergfels ein buddhistisches Kloster, das fünf große Höhlen besitzt, die in den Felsen gehauen wurden. In allen Höhlen befinden sich wunderbare Wandmalereien und Buddhastatuen, die nur vom wenig eindringenden Tageslicht angeleuchtet werden. In der ersten, der Götterhöhle, liegt ein 14m langer Buddha, die große Mehrheit der hunderte Statuen sitzt jedoch im Lotussitz in Meditation versenkt. Außerhalb der Höhlen befindet sich auf dem Felsrücken ein großer goldener Buddha, der weit ins Land hineinblickt, und den man auch vom Sigiriya-Felsen aus sehen kann.

Um das kulturhistorische Dreieck ausgiebig besichtigen zu können, sollte man sich in einem der nahegelegenen Hotels einquartieren und sich ein paar Tage Zeit nehmen.

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Foto: Sri Lanka © Foto von Olga Khoroshunova | 123RF.com

Nationalparks

Sri Lanka ist ein wahres Naturparadies. In 21 Nationalparks und über 500 kleineren und größeren Naturschutzgebieten, Sanctuaries und Reservaten sind mehr als ein Viertel der Landesfläche unter Schutz gestellt.

Insbesondere die noch wild lebenden Elefantenherden (etwa 2.500) sind der große Schatz des Landes, aber daneben auch vom aussterben bedrohte Arten wie der Sri Lanka-Leopard, Lippenbären oder Hutaffen.

Viele Nationalparks schützen herrliche Landschaften aus Urwäldern, Bergen und Sumpfgebieten. Dank der historischen Könige Sri Lankas wurden im Nordteil der Insel viele Seen angelegt, so dass eine artenreiche Tierwelt erhalten blieb, und das Land trotz längerer Trockenheitsphasen sehr grün ist.

Mit dem Auto sind alle Parks leicht zu erreichen. Führungen werden überall angeboten. Die Wahrscheinlichkeit, in Sri Lanka große Tiere, und v.a. Elefanten zu sehen, ist hoch, besonders im Sommer im Gebiet des Minneriya-Parks, wo sie sich zu großen Gruppen versammeln.

Reizvoll sind Parksafaris ink. Übernachtung (z.B. im Yala, im Minneriya oder im Gal Oya Park), die in den Touristenzentren gebucht werden können.

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Die bedeutendsten Nationalparks im Überblick

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