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Das Mergui-Archipel

Zeit zu reisen - Zeit zu leben

Karte einblendenPenang Karte

Anreise

Myanmar-Karte Von Norden (ein kleines Abenteuer in Etappen): von Yangon aus kommt man unkompliziert mit Bus, Bahn oder Taxi die 270 Km entlang der Küste bis Mawlamyine. Wer etwas von der Küste sehen will, sollte sich einen Mietwagen mit Fahrer für 30-100US$ pro Tag nehmen. Weiter nach Dawei geht es für Ausländer am besten mit dem Flugzeug (ca. 80US$). Dann mit privaten Speedbooten nach Mergui (ca. 20US$ für die knapp vierstündige Fahrt). Alternativ kann man auch direkt von Yangon aus nach Mergui oder Kawthaung fliegen:

Von Süden: mit Flugzeug (Nokair fliegt von Bangkok direkt nach Ranong) oder Bus von Bangkok oder Phuket nach Ranong (Thailand), dort über die Grenze nach Kawthaung und von dort mit Ausflugsbooten ins Archipel (Visapflichtig: spezielle Visa on arrival-Regelung).

Visum und Einreise

Mergui Archipel Karte Aktuelle Infos beim Auswärtigen Amt =>.
Für den einmaligen 28-tägigen Aufenthalt benötigt man ein Touristen-Visum. Dieses kann bei der Botschaft von Myanmar in Deutschland oder im Internet online beantragt werden. Seit dem 1. September 2014 kann ein eVisa online beantragt werden. Es gilt für die Einreise am Yangon/Mandalay/Naypyidaw Int. Airport und kostet 50 USD. Bei Einreise wird dann nur die Emailbestätigung benötigt, keine weiteren Passfotos. Seit 1.10.2019 ist es für Deutsche und Schweizer möglich, per Visa-on-arrival einzureisen, also das Visum erst am Flughafen bei Ankunft zu erwerben. Dies geht an den internationalen Flughäfen von Yangon, Mandalay und Naypyidaw und kostet 50 USD (Passfoto erforderlich). Man sollte bedenken, dass es eventuell zu längeren Wartezeiten kommen kann, so dass ein vorher erworbenes eVisum vorteilhafter ist. Die Kosten von 50 USD sind gleich.

Bei der Einreise über Ranong (Thailand) in den Grenzort Kawthaung kann man ein spezielles Kurzvisum für 14 Tage und 10 US$ bekommen. Es berechtigt, sich im unmittelbaren Bereich um Kawthaung im Süden Myanmars aufzuhalten, inkl. der Insel Macleod. Diese Kurzvisum bekommt man bei den beiden Immigration Büros in Kawthaung (eines Downtown, das andere am Saaphan Pla Pier; Öffnungszeiten 7.00-17.00). Die Überfahrt von Ranong nach Kawthaung kann mit dem Lontailboot geschehen (100 THB pro Person).

Es gibt ein Spezialvisum für die Reise durch das Archipel inklusive Parkeintritt für ca. 250US$. Dies ist ebenfalls erhältlich bei der Einreise in Kawthoung oder über jede Touragentur (z.B. auf Phuket).

Vier Passfotos sind notwendig ! Beim online-Visum reicht eines zum Hochladen.

Achtung: vor Anreise bitte den aktuellen Stand bei der Botschaft oder dem deutschen auswärtigen Amt einholen.

Kawthaung © tropical-travel.com Mergui © tropical-travel.com

Wer von Yangon oder Mergui nach Kawthaung fliegt oder fährt, der kann von Kawthaung aus nach Ranong (Thailand) ausreisen. Achtung: Einreiseregelungen für die Einreise nach Thailand über Land beachten.

Von Phuket aus werden Bootstouren ins Mergui-Archipel angeboten, in erster Linie mehrtägige Tauchtouren. Seit Kurzem fahren auch neue Hotelboote ins Archipel, u.a. Burmaboating.com , MerguiPrincess.com, Mergui Island Safari, ThaiSailing.com

Ranong

Ranong Karte Ranong ist Hafenstadt und Provinzhauptstadt an der nördlichen Andamanenseeküste. Die etwa 15.000 Einwohner zählende Stadt ist zudem Grenzstadt nach Myanmar und damit ins Mergui-Archipel. Dadurch und aufgrund der vorgelagerten Inseln wie Koh Phayam oder Koh Chang wird die touristische Bedeutung Ranongs in den nächsten Jahren zunehmen. Bislang führte die Kleinstadt eher ein unbedeutendes und beschauliches Provinzdasein weit abgelegen von den touristischen Hotspots Thailands. Da Ranong selbst auch kaum touristische Sehenswürdigkeiten hat, kamen nur ein paar verstreute Reisende und vor allem Aussteiger.

Ranong wirbt vor allem mit seinem Hinterland und den Inseln. In den bewaldeten Bergen gibt es heisse Quellen (Raksawarin, Hat Yai, Porn Rang) und eine Vielzahl an imposanten Wasserfällen (Kam Phaeng Yak, Punyaban, Ngao, Ton Thong), die man leicht von der Stadtmitte aus erreichen kann. Noch ist das Angebot an guten Hotels gering. Die meisten Urlauber kommen auf der Durchreise nur für eine Nacht. Der Flugplatz liegt 20Km südlich der Stadtgrenze und wurde in der Vergangenheit nur unregelmässig angeflogen. Mit dem zu erwartenden touristischen Zuwachs durch den Boom auf Koh Phayam und die Öffnung des Mergui-Archipels in Myanmar könnte sich die Lage ändern.

Zur Zeit können in Ranong eigentlich nur die Hotels im unmittelbaren Zentrum empfohlen werden, weil dort am Abend noch die Möglichkeit des Einkaufens und Essen gehens besteht. Dies sind allen voran das Ranong B Hotel, das Farm House und das Le Sarin Chalet (077825724) in der Ruengrat Road. Das LeRanong Bistro Hotel, das Tinidee Hotel oder das Numsai Resort liegen etwa ausserhalb des Zentrums, zu Fuß zu weit entfernt.

Wetter, Klima und beste Reisezeiten für die nördliche Andamanenseeküste

Das Wetter im Mergui-Archipel ist ähnlich dem auf Phuket, allerdings regnet es mehr und häufiger in der Regenzeit. Von Mitte November bis Mitte Mai herrscht die trockenere Zeit, in der anderen Jahreshälfte ist Regenzeit. Die trockensten und sonnigsten Monate sind Dezember bis März, dann ist die beste Reisezeit. In den Sommermonaten regnet und stürmt es heftig und andauernd. Im Januar kann es nachts und morgens auch kühl sein. Dann sollte man sich vor allem bei Bootsausflügen entsprechende Kleidung mitnehmen.

Klimatabelle

Geld

Achtung: es gibt im Mergui-Archipel keinerlei Infrastruktur.

Das Leben in Myanmar ist billig, die Währung ist der Kyat. US-Dollar und zunehmend EURO werden fast überall akzeptiert bzw. gefordert, Geldscheine müssen in sehr gutem Zustand sein (nicht geknickt). Kreditkarten und Schecks jedoch nicht. Im Süden kann man allerdings besser mit Thai Baht bezahlen. Auf den Inseln gibt es keine Einkaufsmöglichkeiten und natürlich keine Banken oder Geldautomaten. Man sollte ausreichend Bargeld in Form von US-Dollar oder Thai baht mitbringen.

birmanisch

Gesundheit

Im Süden Myanmars gibt es kaum ärztliche Versorgung. Impfschutz gegen Polio, Tetanus und Hepatitis sind angeraten, Schutzmaßnahmen gegen Malaria zwingend erforderlich, wenn man sich abseits von Bootstouren und Kawthaung bewegen will.

Weitere Infos:

  • Zeit: MEZ plus 5,5 Stdn
  • Mobil telefonieren mit ausländischer Sim-Karte noch nicht überall möglich; mobil telefonieren mit Myanmar Sim-Karte von MPT nur innerhalb Myanmars möglich.
  • Strom: 220 Volt mit Adapter (US-Adapter); Eurostecker funktioniert ohne Adapter
  • Internet und WiFi: in Kawthaung verfügbar, aber sehr langsam und abhängig von Stromversorgung
  • Impfungen: keine Vorschriften
  • Medizinische Versorgung in der Region minimal
  • ATM Geldautomaten sind noch nicht vorhanden

Mergui-Archipel
Foto: Das Mergui-Archipel © tropical-travel.com

Über das Mergui-Archipel

auch: Myeik Archipelago oder Myeik Kyunzu

Pläne der Regierung: Im Juli 2013 beschloss die Regierung den verstärkten Ausbau und die Förderung von touristisch relevanten Zielen in Myanmar, darunter auch das Mergui-Archipel. Dies bedeutet Verbesserung der Infrastruktur, insbesondere der leichtere Zugang, sowie die Genehmigung von Hotellizenzen. Im Moment werden etwa einhundert Hotels in Erwägung gezogen. Dabei dürfte es aber sicher nicht bleiben, wenn der touristische Ansturm beginnt.

Positive und negative Konsequenzen: Die Inseln des Mergui-Archipels sind bis heute nicht vollständig erforscht. Pure Wildnis herrscht hier, was den Reiz der Entdeckung für viele nur noch erhöht. Die bislang negativen Aspekte, wie Dynamitfischen und illegaler Handel könnten bald der Vergangenheit angehören, wenn der internationale Tourismus Einzug erhält und mit Milliarden Dollars lockt. Dann steht zu befürchten, das dieses letzte Paradies Südostasiens ökologisch zerstört wird und die Lebensgrundlage der Moken sich auf wenige Bereiche der Inselwelt reduziert. Noch gibt es wenig Bewegung, denn die lokalen Behörden werden alles daran setzen, für sich den maximalen Profit aus der Öffnung der Region zu ziehen. Und so muss man sicher noch einige Zeit mit behördlichen Schikanen und Problemen rechnen und leben müssen.

Das Archipel besteht aus über 800 großen, kleinen und kleinsten Inseln und liegt in der nördlichen Andamanensee an der Westküste Myanmars. Es hat seinen Namen von der gleichnamigen größten Stadt Südmyanmars: Mergui (Myeik). Die Inseln sind unbewohnt, dicht bewaldet, bis 900m hoch und haben teils wünderschöne einsame weiße Sandstrände und Buchten. Die Natur der Inseln ist vollkommen unberührt. Weder Biologen noch Geologen haben diese Inselwelt je erforscht. Die Wassertiefen im Archipel liegen zumeist zwischen zehn und zwanzig Meter. Man kann sagen, dass diejenigen, die das Mergui-Archipel heute besuchen, und sei es nur per Ausflugsschiff, in ein echtes Paradies kommen. Die Korallenriffe der Burma-Banks gelten als die fischreichsten und schönsten der Welt. Das Meerwasser ist kristallklar und die Korallenriffe sind weitestgehend in Takt und sehr fischreich. Ein traumhaftes Naturparadies !

Urbewohner der Inseln sind die Moken, ein Nomadenvolk, das seit Jahrhunderten autark auf dem Meer wohnt und vom Meer lebt. Sie befürchten, dass mit der touristischen Öffnung des Archipels ihre Lebensgrundlage zerstört wird, und sie Ihre Zurückgezogenheit verlieren. Ein behutsamer Tourismus ist daher wünschenswert.

Einige der Inseln sind im Privatbesitz hochrangiger burmesischer Generäle und Tycoone. Es wird vor allem an Ihnen liegen, wie sich das Inselparadies weiter entwickelt.

Die größten Inseln sind:

  • Kadan (King´s Island) 450 qkm
  • Kanmaw (Kisseraing Island) 408 qkm
  • Saganthit (Sellore) 257 qkm
  • Letsok-aw (Domel Island) 250 qkm
  • Lambi (Lampi Island) 188 qkm
  • Zadetkyi (St. Matthew´s Island) 177 qkm
  • Daung (Ross Island) 111 qkm
  • Bentinck 78 qkm

Horseshoe Island Ta Fook Island Cooks Comb Island

Seit Jahrzehnten ist Fremden das Betreten und Bewohnen der Inseln durch die militärische Zentralregierung untersagt gewesen. Erst seit 1997 wurde diese Regelung gelockert, und so sind Reisen mit Übernachtung ins Archipel möglich.

Es gibt einige echte Trauminseln, die den Vergleich mit den schönsten tropischen Inseln der Welt nicht zu scheuen brauchen. Zu den Inseln mit den schönsten Stränden zählen St.Lukes, Great Swintons, Eyles, Owen, Potter, Peacock oder Sir Malcolm. Mit Google Earth kann man die Schönheit von oben erahnen.

Die Inseln werden seit Jahrhunderten von einigen Seenomaden, den Moken, besiedelt, die auf ihren Booten ein zurückgezogenes und im Einklang mit der Natur befindliches Leben führen. Sie ernähren sich fast ausschließlich vom traditionellen Fischfang und haben so gut wie keinen Kontakt zur Welt. Sie fühlen sich der Regierung nicht verpflichtet, und so gab und gibt es immer wieder problematische Zwischenfälle. Das Archipel ist durch die Abriegelung von der Aussenwelt heute eines der letzten natürlichen Insellandschaften der Erde, manche Inseln sind noch nie von Menschen betreten worden. Bis zum Ende der Kolonialzeit 1947 wurde das Archipel von Mergui aus von den Briten verwaltet.

Mergui Archipel Karte Die sehenswerte Hafenstadt Mergui hat ca. 200.000 Einwohner, die von Fischfang, Perlenzucht und Kautschukanbau, sowie Zinnabbau leben. Sie war Jahrhunderte lang eine der wichtigsten Handelsstädte am indischen Ozean und möchte die alte Bedeutung gerne wiedergewinnen. Die kolonialen Einflüsse der Engländer sind noch allgegenwärtig. Hotels und gute Restaurants gibt es bislang wenige in Mergui. Attraktionen sind der große liegende Buddha auf der vorgelagerten Insel, sowie die erhöht gelegene Theindawgyi-Pagode. Ausflüge ins Umland sind noch nicht möglich. Die ganze Gegend ist aufgrund strikten Vorgehens gegen Schmuggler militärisch streng kontrolliert und abgesperrt.

Ranong Kawthaung Karte Ganz im Süden liegt die kleine Grenzstadt Kawthoung (Kawthaung / Victoria Point) mit etwa 60.000 Einwohnern, von der aus bereits einige Boote ins Archipel auslaufen. Die meisten der organisierten Tauch- und Ausflugstouren, die man in Thailand buchen kann, starten von hier aus. Kawthoung besitzt einen kleinen Flughafen, der sicher in Zukunft stark ausgebaut werden dürfte. Die Grenze nach Myanmar kann hier für einen Kurzaufenthalt von 14 Tagen für 10 USD überquert werden. Dies kann auch zur Visaverlängerung in Thailand genutzt werden. Wer sich in Kawthaung umsehen möchte, sollte die Hafenpromenade mit Restaurants und Hotels ansteuern. Ausserdem ist ein Besuch der Pyi Taw Aye Pagode empfehlenswert. Von dort hat man einen tollen Ausblick über Stadt und Meer. 2016 eröffnete das Victoria Cliff Resort in Kawthaung mit herrlicher Aussicht.

Der Grenzübertritt von Ranong (Thailand) aus ist heute ohne Probleme möglich. Ein Besuch der Inseln auf eigene Faust ist noch nicht möglich !

Mergui Archipel Karte

Mergui-Archipel-Karte in XL =>

Mergui-Archipel
Foto: Das Mergui-Archipel © tropical-travel.com

Inseln

Das Mergui-Archipel besteht aus mehr als 800 kleinen und größeren unbewohnten Inseln. Auf nur wenigen gibt es Mokensiedlungen. Die größten und bekanntesten Inseln des Mergui-Archipels im Überblick:

NAME (engl.) NAME (burm.) GRÖSSE (QKM) HÖHE (Meter)
Tavoy Mali Kyun 99 684
Great Canister 369
Iron 365
Kabosa 396
King Kadan Kyun 450 764
Tenasserim Tanintharyi Kyun 492
Elphinstone Thayawthadangyi Kyun 120 536
Grant´s 229
Mergui 486
Sir Charles Metcalfe 334
Smart 107
Bouley 226
Ross Daung Kyun 110 308
Sargent 363
Chester 344
Mackenzie 266
Lloyds 223
Courts nn
Criddles 209
Sellore Saganthit Kyun 257 255
Parker 167
Sir John Hayes Kunthi Kyun 486
Fletcher 264
Thomson 303
Trotter Sabi Kyun 288
Money Ngwe Kyun nn
Rosy 101
Marian 145
Domel Letsok-aw Kyun 250 682
Bentinck Bentinck Kyun 78 340
Kisseraing Kanmaw Kyun 409 356
High Peaked 301
Bushby 306
South Park 205
Ravenshaw Pawe Gyi Kyun 203
Maria 182
Elisa 203
Jane 206
Anne 188
Charlotte 156
Malcolm 274
Sir J. Malcolm 376
Owen 471
Son nn
Bernhard 190
Carnac 93
Jenkins 130
Butler Pulo Kyin Ngai Kyun 69
High 426
Collies 124
Sir Charles Forbes Kauye Kyun 163
Clara Karalan Kyun 593
Blunt Wa Ale Kyun nn
Lampi (Sullivan) Lambi Kyun 188 463
Sir Robert Campbell 76
Kubo 509
Eyles (Salone) Bo Cho Kyun 196
Great Swintons Pila Kyun 225
Bo Ywae Kyun nn
Loughborough 445
Sir William James Bada Kyun 121
Sir Joseph Banks Bo Net Kyaw nn
Phoni 125
Balar nn
115 nn
Pocock 125
McCarthy 168
Stuart 107
Cavern Hlaing Gu Kyun 267
Russell 266
Horsburgh 379
Cockburn 162
Mackay 188
Macleod Khayinkwa Kyun 327
Parsons 276
Mackenzie Nyaung Oo Phee 242
St. Pauls 212
St. Lukes Zadetkalay Kyun 482
Hastings 188
Zadetkyi 177 259
Macbride 219
Victoria 50
Long 53
Pulo Ru Thattay Kyun 66
Davis Than Kyun 136
Dunkin (Ta Fook) 70
Cocks Comb Kyat Mauk Kyun nn
Horseshoe nn
Bruer 89
Christie 68
Auriol 56


Mergui-Archipel
Foto: Das Mergui-Archipel © tropical-travel.com


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