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Klima und Wetter in den Tropen


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Die weltweiten Tropen können in drei Klimazonen unterschieden werden: äquatoriale Tropen, wechselfeuchte Tropen und feucht- trockenheiße Tropen. Maßgebend für das ganze Gebiet ist der Monsun.


Die drei Klimazonen

Die jahreszeitliche Verteilung der Niederschläge ist in den drei Klimazonen unterschiedlich. Die äquatorialen Tropen (nahe des Äquators: z.B. Singapur, Mittel-Sumatra, Mittel-Kalimantan), in denen es nahezu täglich nachmittags wolkenbruchartig regnet. Dadurch sind die jährlichen Niederschlagsmengen erheblich. Die Temperaturen liegen knapp unter 30 Grad und unterliegen kaum jahreszeitlichen Schwankungen.

Nördlich und südlich, jeweils bis zum 7. Breitengrad liegen die wechselfeuchten Tropen (z.B. bis Nordmalaysia, Süd-Philippinen, Java, Süd-Westpapua), die keine ausgeprägte Trockenzeit kennen und daher ebenfalls viele Regentage und hohe Niederschlagsmengen verzeichnen.


Monsunregen Monsunregen

Jenseits des 7. Breitengrades schließen sich die Gebiete an, in denen es aufgrund der wechselnden Monsunwinde längere, heiße Trockenperioden gibt. Die Temperaturen können hier auf der Nordhemisphäre während der Trockenzeit von Januar bis April und Mai bis 40 Grad erreichen (Zentral-Myanmar, Nord-Thailand). Im Süden reicht Südostasien nicht bis in diese Breiten. Aber hier entstehen durch den Südostmonsun, der vom trockenen australischen Festland weht, trockene Gebiete, die näher am Äquator liegen (kleine Sundainseln inkl. Bali). In den Monaten Mai bis November regnet es hier sehr selten.

Da die feuchtwarmen Luftmassen vielerorts auf Bergketten stoßen, kommt es lokal zu länger anhaltenden ergiebigen Niederschlägen. Dies kann auch Regionen mit Trockenperioden treffen (West-Myanmar, Vietnam, östliche Philippinen) und verstärkt den Niederschlag während der normalen Regenperiode (Borneo, Java, Malaysia).


Der Monsun am Beispiel Südostasien

Der Monsun entsteht durch Luftmassenausgleich zwischen der großen Landmasse von Asien, der Landfläche Australiens und den großen Wasserflächen des Pazifiks und des indischen Ozeans.

Im Sommer von Mai bis September bläst der feuchte Südwestmonsun über Thailand, Myanmar und Indochina und der trockene Südostmonsun über den Osten Indonesiens. Über Australien liegt dann ein Hoch und über Asien ein riesiges Tiefdruckgebiet, das von Ostindien bis nach Zentralchina reicht. Die Folge sind südliche Winde. Die Corioliskraft verschafft den Winden eine leichte Drehung (nach Osten südlich des Äquators, nach Westen nördlich von ihm).

Der Südwestmonsun bringt starke Niederschläge, vor allem auf den Luvseiten der Gebirge und Küsten (Südmyanmar, Südthailand, Ostthailand, Kambodscha, Sumatra). Hier ist von Mai bis Oktober Regenzeit. Auf den Leeseiten ist es dagegen deutlich trockener (Zentralmyanmar, westlicher Golf von Thailand).

Der Südostmonsun bringt den trockenen Wind aus dem australischen Festland. Er wird erst weiter nördlich über dem Meer feuchter. Die Luftmassengrenze liegt über Sumatra und Malaysia.

Im Winter weht der Nordwest- bzw. Nordost-Monsun und bringt erhebliche Niederschläge an den Luvseiten der Gebirge, die im Sommer die Leeseiten waren. Stark betroffen sind das südliche Thailand, Nord-Vietnam. Im Winter kann es in den nördlichen Regionen von Vietnam, Thailand, Laos und Myanmar recht kühl bis kalt werden.

Die Zeit, in der die Monsunwinde drehen, nennt man Zwischen-Monsun-Zeit. Es sind die Monate Oktober/November und März/April. In dieser Zeit kann es schönes, windstilles Wetter geben, aber auch heftige Niederschläge. In den Zwischen-Monsun-Zeiten kommt es aufgrund der geringeren Windgeschwindigkeiten häufig zu starken Gewittern. In manchen Regionen blitzt und donnert es dann täglich, v.a in den späten Nachmittagstunden.


Tropische Wirbelstürme

Tropische Wirbelstürme heissen Taifune im Westpazifik und dem Südchinesischen Meer, Zyklone im Golf von Bengalen, und in der Karibik sind sie als Hurricans bekannt. Ihre Entstehung ist an ein paar Voraussetzungen geknüpft, die nur im tropischen Gürtel auftreten können:

  • Das Meer muss eine Wassertemperatur von mindestens 26 bis 27 Grad aufweisen. Oder die Temperaturdifferenz zwischen Meereshöhe und hohen Luftschichten ist sehr groß.
  • Die Meeresfläche muss groß genug sein (Ozean oder Teil eines Ozeans).
  • Die Entfernung vom Äquator muß mindestens 5 Grad betragen, da die durch die Erddrehung entstehenden Corioliskräfte direkt am Äquator zu gering sind, um die Wolkenmasse in Drehung zu versetzen.
  • Es dürfen keine Höhenwinde auftreten, die vertikal zur aufsteigenden Luft wehen und den Wirbel auseinanderreissen.
  • Der Sturm benötigt einen Auslöser, z.B. eine Meeresströmung oder ein Tiefdruckgebiet.

Kommen alle diese Voraussetzungen zusammen, dann steigt die feuchte, von der Sonne aufgeheizte Luft über dem Meer auf. Es bilden sich riesige Gewittertürme, die die Luft von unten nach oben saugen. Über dem Meer unterhalb der Wolke fällt der Luftdruck rapide. Der Unterdruck zieht Luft von den Seiten an, Sturm entsteht. Die Erddrehung setzt das wachsende Wolkenmonstrum in Drehung, es entsteht ein Wirbel, der den Sog erhöht. Das System unterhält sich selbst und wird immer stärker, die Windgeschwindigkeit steigt enorm. Je idealer die Voraussetzungen (große Meeresfläche, sehr warmes Wasser, keine Querwinde), desto riesiger und zerstörerischer der Wirbelsturm.

Wenn ein Zyklon, ein Taifun oder ein Hurrican dann auf Land stößt, wird er rasant abgebremst, und seine ungeheuren Energien entladen sich an den Küstenregionen, reissen alles nieder und überschwemmen das Land mit den im Sog mitgeführten Meerwassermassen. Besonders gefährdete Gebiete in Südostasien sind die Philippinen, Vietnam und Myanmar. Hurricans treffen vor allem die nördlichen Bereiche der Kribik.


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