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Online Reiseführer für tropische Länder und Inseln und Reise-Blog


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Zeit zu reisen - Zeit zu leben


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Und hier mein Reise-Blog



Reisen ist Leben so wie es sein soll

Reisen heisst sorgenfrei sein, den Augenblick leben, sich keine Gedanken machen, nichts besitzen, aber alles haben. Relaxen und den Tag geniessen. So geht leben. Alles andere entspricht nicht der menschlichen Seele, die man im Urlaub bekanntlich baumeln lassen kann. Oder sollte man nicht eher sagen, die man auf Reisen erfahren kann ?



Strand oder Pool oder beides ?

Ein Pool auf Bali

Viele Urlauber lieben es, die Urlaubstage am Pool zu liegen, meist dichtgedrängt mit anderen. Ein Pool ist für manche Pflicht, auch dann, wenn es einen wunderbaren Sandstrand gibt. Sand und Salz ist halt nicht Jedermanns/fraus Sache. Doch wie soll der Pool beschaffen sein ? Darüber werden nicht allzuviele Gedanken angestellt. Ein sauberer Pool halt, mit Sonnenliegen und Sonnenschirmen. Wenn er auch eine Poolbar hat, umso besser.

Dabei kann es sehr sinnvoll sein, ein Hotel oder Strandresort nach dem Pool auszuwählen, verbringt man dort schließlich die meiste Zeit der wertvollen Urlaubstage. Es gibt kleine Pools und Poollandschaften, es gibt Pools, die in schöne Gärten eingebunden sind oder welche, die einfach das Zentrum des Aussenbereiches darstellen. Es gibt ruhige Pools und sehr laute Pools mit Sport und Animation. Und es gibt Pools, die speziell Kinder anziehen oder für diese gemacht sind. Wer selber mit Kindern reist, wird sich darüber freuen, wer gerne Ruhe haben will, wird eher wenig Freude haben.

Man sollte sich einmal fragen: welcher Pooltyp bin ich ? Und dann an die Auswahl des nächsten Urlaubshotels gehen. Wer gar keinen Pool braucht, der sollte einen solchen auch nicht 'mitbezahlen'.



Ein NoNo, dass niemand wissen will

this is not a toilet

Wenn ich auf Reisen bin, lasse ich es meistens sehr ruhig angehen und setze mich morgens gerne in ein Strandrestaurant, um Tee zu trinken, nachzudenken und in aller Ruhe zu geniessen. Vor kurzem saß ich an einem wunderbaren Strand bei strahlendem Sonnenschein. Die Frühstücksgäste waren bereits gegangen und nur drei Personen am Nachbartisch waren mit mir anwesend. Sie hatten es sich mit Bier und Musik aus den 80ern bequem gemacht und unterhielten sich. Das Bier schien zu schmecken und so waren die ersten vier Flaschen pro Person in einer Stunde bereits geleert. Ich will nicht sagen, dass ich diese Leute beobachtete, aber es war dennoch auffällig, wie viele Flaschen Bier sie an diesem Morgen austranken. Und was mich noch mehr verwunderte, war, dass keiner von ihnen je die Toilette aufsuchte. Ich trinke selber gerne Bier und weiss, wie schnell es 'verdaut' ist und wieder hinaus möchte. Die Abstände zwischen Bier und Musik und Aufenthalt im türkisblauen, warmen und seichtem Meer wurden denn auch immer kürzer. Gerne gingen sie alle drei ins Wasser und saßen dort ein paar Minuten. Vielleicht in der gegenseitigen Annahme, dass ja niemand mitbekommt, wenn man sich so bequem und schnell entleert. Vielleicht haben sie auch nicht weiter nachgedacht. Alkohol entspannt ja ziemlich.



Erst informieren, dann reisen

Ich reise jetzt seit 15 Jahren vorwiegend durch Südostasien und besuche dabei auch abgelegene Urlaubsorte und Strände. In der Saison findet man überall ausländische Gäste, auch wenn es sich um richtige Absteigen und weniger schöne Resorts und Orte handelt. Manchmal komme ich mit Leute aus verschiedensten Ländern ins Gespräch, und nachdem wir uns über die Schönheit und Besonderheit des Landes ausgetauscht haben, bekomme ich meistens Feedback zur Wahl der Unterkunft oder des ausgesuchten Ortes. In der Mehrzahl der Fälle gestehen mir die Reisenden ein, dass sie sich vor der Reise nicht ausreichend informiert hatten und einfach ein Ziel angesteuert oder es zufällig ausgewählt haben. Mit der Wahl und vor allem mit der Unterkunft ist man selten sehr zufrieden. Im Ganzen heisst das Fazit, dass das Hotel, das Resort oder der Bungalow schon sehr schön sind, aber dass man sicher hätte bessere für das gleiche Geld oder auch preisgünstigere hätte bekommen können. Wenige geben auch unumwunden zu, dass sie sich ärgern und sehr unzufrieden sind und auch schon mal die gebuchte Unterkunft wechselten.

Auf meine Nachfragen, ob sie sich denn vor der Reise beraten lassen haben oder einen Reiseführer gelesen hätten, kommt meistens die Antwort, beraten nein, Reiseführer ja, aber der sei bezüglich Unterkünften nicht aktuell oder wenig informativ gewesen. Buchen würde man schon auch online im Voraus, aber auf die Rezensionen sei auch nicht immer Verlass, weil es zuviele verschiedene Geschmäcker gibt, die nicht unbedingt den eigenen Vorstellungen entsprechen.
Oft handele es sich bei Entäuschungen auch um altuelle Änderungen vor Ort, wie z.B. Baumaßnahmen. Und dann sind da noch die Veränderungen, die sich im Laufe der Zeit ergeben. Wenn man vor zehn Jahren einmal an einem Ort gewesen sei, und es sehr schön war, dann stelle man nach diesen zehn Jahren fest, dass sich vieles zum Nachteil verändert habe, weil der Ort nun plötzlich IN sei. Dies treffe auf viele bekannte Strände in Thailand zu. Reiseführer in Buchform können da natürlich auch nicht immer auf dem Laufenden sein und nicht brandaktuell, das sei schon klar.

Das Vorhandensein guter und aktueller online Reiseführer ist längst nicht allen bekannt. Auf meine Information hin, dass ich solche Reiseführer für viele Ziele anbiete, und zudem kostenlose online Beratung, erhalte ich durchweg erstauntes und sehr positives Feedback. Vor allem auch deswegen, weil ich unabhängig informiere und keine Interessen irgendwelcher Reiseagenturen oder Reiseunternehmen vertrete.

Ein wenig Neid höre ich dabei durchaus auch aus dem positiven Feedback heraus. Und in der Tat bin ich glücklich, dieses Hobby zu haben, mit dem ich durch vermittelte Buchungen auch etwas Einkommen generiere, mit dem ich meine Kosten decken kann.

Mittlerweile kann ich behaupten, dass ich die schönsten Orte, Strände und Unterkünfte in Südostasien kenne und dieses Knowhow gerne an meine Besucher weitergebe.



Wenn der Herbst und Winter naht, dann kommt die Sehnsucht

Der mitteleuropäische Sommer ist viel zu kurz. Nur an wenigen Tagen im Jahr ist es wirklich warm und sommerlich, so dass man bis spät in der Nacht draussen sitzen kann und sich erinnert fühlt an so manchen Urlaubstag in den Tropen. Wenn man nach heissen nachmittäglichen Stunden am Strand oder am Pool abends im samtwarmen Ambiente von Hotel oder Strandbar das Urlaubsglück kaum fassen kann. Wenn man barfuß im Sand sitzt und sehnsuchtsvoll aufs Meer schaut, über sich die im lauen Wind sich wiegenden Kokospalmen. Vielleicht ein wenig Hintergrundmusik, einen Cocktail oder einen schmackhaften Grillteller aus frischen Meeresfrüchten und Fisch. Thailand, Bali, Jamaika, Mauritius. Wie lässt sich der europäische Winter ertragen ohne solche Erinnerungen ?



Der Lebenszyklus eines Urlaubsparadieses am Beispiel von Chaweng auf Samui

Chaweng Beach

Anfang der siebziger Jahre kamen einige versprengte Hippies über den Süden Thailands nach Koh Samui. Es gab noch keine Zubringerboote, nur einheimische Longtails. Übernachtungsmöglichkeiten gab es auch keine, sondern ungezählte Kokospalmen an traumhaften einsamen Sandstränden, zwischen denen man Hängematten ziehen konnte. Die Einheimischen waren freundlich und versorgten die wenigen Gäste so gut es ging.

Das 'Paradise found' sprach sich schnell herum, und es kamen immer mehr Backpacker, so dass die Einheimischen simple Bretterhütten zimmerten und diese vermieteten. Auch erste einfache Strandrestaurants aus Brettern und Wellblech wurden errichtet. Die Preise waren phenomenal billig, und die Freiheit an den Traumstränden unendlich.

Immer mehr Reisende aus aller Welt wollten Samui erleben. Aber es war etwas beschwerlich, von Bangkok aus nach Samui zu gelangen. Doch dann ging alles sehr schnell, und mit der Entscheidung der Regierung, Koh Samui zu einem internationalen Urlauberziel zu entwickeln, wurde in den 80ern massiv in die Infrastruktur investiert. Ringstraße, Bootsverbindungen von Suratthani aus und der internationale Flughafen entstanden bis Ende der achtziger Jahre. Chaweng Beach wurde zum Hauptort an der Ostküste mit dem längsten und besten Urlaubsstrand. Kokospalmen gesäumt mit seichtem Meerwasser und weissem pulverigen Sand war dies der ideale Ort, um Bungalowresorts und eine kleine örtliche Infrastruktur für Reisende zu bauen.
Aber man wollte die Schönheit der Insel bewahren und so durfte laut Gesetz nicht höher als die Palmenwipfel gebaut werden. Schöne Resorts mit Bungalows direkt am Strand und kleine preisgünstige Restaurants reihten sich bald am Strand unter den Palmen.

Die neunziger Jahre waren vielleicht die schönste Zeit am Chaweng Beach. Es kamen zwar sehr viele Urlauber während der Saison, aber zu voll war es nie. Es gab noch kaum Motorsport und wenig nächtliche Unterhaltung. Abends füllte sich der Strand mit liebevoll hergerichteten Strandrestaurants aus Bambusmöbeln, wo mit nackten Füßen im Sand direkt am leise plätschernden Meer frischer gegrillter Fisch und Meeresfrüchte zu angenehm niedrigen Preisen genossen werden konnten. Zur Hochzeit waren es über zwanzig Restaurants, die sich um die Gäste mühten und romantische Urlaubsatmosphäre schufen.

Und dann kam der Tsunami 2004, der den Tourismus in Thailand veränderte. Viele Phuket- und Khao Lak-Freunde zog es in den Golf von Thailand und nach Samui. Die weltweite unfreiwillige Promotion Thailands als tropisches Urlaubsziel zog neue Urlauber an. Ein Bauboom ohne Gleichen begann überall auf den größeren Inseln. Besonders aber auf Samui und rund um Chaweng. Das Baugesetz wurde gekippt und Betonburgen wuchsen über die Palmenhöhe hinaus und die Berghänge herauf. Mit den Massen kam das große Geld und der Wunsch nach Entertainment und Spaß. Shoppingcenter, Nachtlokale, Diskotheken und Clubs mussten her. Strandresorts wurden modernisiert und vergrößert, Kokospalmen standen im Wege und wurden gefällt (auch weil die herab fallenden Nüsse zur Gefahr werden konnten). Motorsport auf dem Wasser wurde strandweit eingeführt. Und schnell lernte der Strandresortbesitzer, dass er seine Bemühungen um den Gast stark reduzieren und Kosten sparen konnte, denn die Ansprüche der Reisenden an Schönheit und Exotik reduzierten sich auf ein Minimum und verlagerten sich auf Spaß und Konsum. Immer weniger Restaurants betrieben den Aufwand der abendlichen Strandgestaltung zum Essen. Zumal die Urlauber auch in größeren Zahlen in die wachsende Stadt Chaweng zum abendlichen Dinner und Shoppen abwanderten. Das Angebot an Unterhaltung und Abwechslung wurde abseits des Strandes immer größer. Mit einer Ausnahme: die ARK-Bar. Eine Großbar mit Musik und Show direkt am zentralen Chaweng Beach, die ab 2010 vor allem die jungen Traveller anziehen sollte und zum abendlich-nächtlichen Treff und Ereignis avoncierte.

Beim letzten Besuch Chawengs in 2016 waren kaum noch Strandrestaurants zu finden, und die übrig gebliebenen haben ihre Preise in exorbitante Höhen getrieben, während die Qualität zu Klagen bzw. zu Träumen an längst vergangene Zeiten veranlassen. Die Übernachtungspreise in den Strandresorts sind ebenso unverschämt gestiegen, während die Strandpflege scheinbar auf Null reduziert wurde. Noch einige wenige Kokospalmen kann man finden, manche sind abgebrochen und stehen noch als Mahnungen. Die Resorts sind alle bis an die Strandgrenze gebaut und betoniert. Ehemalige schattige Plätze unter Bäumen oder Palmen gibt es nicht mehr, dafür angerostete oder defekte Strandliegen zum Mieten. Und den ganzen Tag über lärmen die Jetskies und Motorboote durch die Chaweng Bucht.

Nun ja, Chaweng hat nach etwa 40 Jahren den Teil des Lebenszykluses eines Urlaubszieles erreicht, in dem Reisen für ein anspruchsloses Massenpublikum bei Aldi und Lidl zu Billigstpeisen angeboten werden. Abkassiert werden diese Touristen dann vor Ort mit Mahlzeiten, Getränken und Spaßattraktionen. Die wenigsten von ihnen wird das vermutlich stören. Sie kannten das Urlaubsziel ja nicht, als alles begann.



Thailand verliert sein Lächeln

Thai smile

Thailand ist in, mehr als je zuvor. Das Land des Lächelns war 2015 das beliebteste tropische Reiseziel und schickt sich an, 2016 noch einmal mehr Touristen zu begrüßen. Aus vielen der wunderbaren Reiseziele Thailands ist mittlerweile ein Massenziel geworden, v.a. weil zunehmend Ostasiaten nach Thailand reisen. Was die Regierung und die Hotellerie erfreut, hat gewaltige Konsequenzen. Waren es vor der Jahrtausendwende vor allem Familienbetriebe, die die ausländischen Touristen begrüßten und sich mit dem viel beschriebenen Lächeln kümmerten, so sind es nun zunehmend Hotelketten und Pächter, die sich Profit versprechen. Und Profit geht immer einher mit Kostenreduktion. In sehr vielen thailändischen Hotels und Restaurants in den Touristenhochburgen Phuket, Samui, Tao, Hua Hin, Bangkok trifft man daher mittlerweile kaum noch lächelnde Thais, sondern zunehmend Zeitangestellte aus Myanmar, die für ein paar Baht täglich viele Stunden Dienst tun müssen. Von diesen jungen Leuten erhält man kaum ein thailändisches Lächeln und kann es auch nicht erwarten. Zu schlecht sind die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung.

Ob sich die thailändische Tourismusbranche damit einen Gefallen tut, kann bezweifelt werden, denn das positive Image des thailändischen Lächeln ist noch immer weltberühmt. Es sei denn, die junge Reise-Generation legt keinen Wert auf diese Tradition, weil sie mehr an Wifi und Party interessiert ist.



Zeit zu reisen, Zeit zu leben

Zeit zu leben

Reisen ist beliebt. Wer Zeit und Geld hat, reist gerne. Früher hieß es, wer eine Reise tut, der kann was erzählen. Oder: Reisen bildet. Beides wahr, aber heute ist Reisen eher eine Art Lebensgefühl oder Lebensgestaltung. Die wenigsten machen sich jedoch bewusst, warum Reisen so attraktiv ist, egal, wohin die Reise geht.
Sicher, es gibt diejenigen, die immer an denselben Ort reisen, weil sie sich dort auskennen, wohlfühlen und Freunde treffen. Und es gibt diejenigen, für die Reisen oder Urlaub aus verschiedensten Gründen mehr Stress als Genuss ist. Die haben sicher den Kern des Reisens noch nicht entdeckt.
Der eigentliche Reiz des Reisens liegt meines Erachtens darin, dass man raus ist aus dem alltäglichen Trott und den alltäglichen Verpflichtungen. Reisen bringt täglich neue Eindrücke und Erfahrungen, und wer es versteht, den heimatlichen Alltag hinter sich zu lassen, offen ist für Neues, der kann sorgenfrei leben. Er kann über seine Zeit verfügen und muss sich um wenig oder gar nichts kümmern. Reisen kommt daher dem eigentlichen Lebenswunsch nach Freiheit sehr nahe.
Daher sollte man sich bewusst Gedanken machen über die eigene Art des Reisens. Mancher findet sein sorgenfreies Glück in einer durchorganisierten Pauschalreise an einem festen Zielort, wo er / sie sich um nichts kümmern muss, den ganzen Tag verwöhnen lässt und dem "dolce fa niente" zugeneigt ist, andere bevorzugen es, flexibel und individuell zu verreisen und sich von Neuem überraschen zu lassen, fremde Menschen und Kulturen kennen zu lernen und hingehen zu können, wo immer es ihnen beliebt.
Die Entscheidung ist im Grunde nicht relevant. Es geht darum, zu erkennen, dass das Lebensglück, das man beim Reisen erfährt, im Wesentlichen daraus entsteht, dass man sorgenfrei und unbekümmert leben kann. Warum nur auf Reisen ? Und: ist das Leben nicht eine einzige Reise ?



Bemerkung zu Hotelbewertungen in Hotelportalen

Diese Bewertungen, die durchaus hilfreich sein können, sollten jedoch unbedingt mit Vorbehalt gelesen werden. Des Öfteren sind Gäste sehr enttäuscht über ihre Hotelwahl, obwohl die Bewertungen positiv gewesen sind. Die Gründe sind folgende:




Individuell reisen und alleine reisen

alleine reisen

Individuell reisen bedeutet, sich nicht an einen Reiseveranstalter zu wenden, der eine Reise plant, organisiert und versichert, sondern sich flexibel und unabhängig auf den Weg zu machen. Vor allem bei jungen Reisenden ist diese Art beliebt und wird oft mit Backpacking gleich gesetzt. Ein Flugticket kaufen, den Rucksack packen und los geht´s. Oder für kürzere Entfernungen auch das eigene Auto oder Motorrad. Der Reiz liegt eindeutig in der größeren Freiheit und Spontaneität.
Individuelles Reisen ermöglicht etwas Abenteuer, das in unserer modernen und durchgeplanten Welt selten geworden ist. Es ermöglicht, mit Menschen fremder Länder in Kontakt zu kommen, deren Lebensgewohnheiten und Bräuche kennen zu lernen und zeitlich und örtlich unabhängig zu sein. Es vermittelt ein Gefühl der Freiheit und der Individualität.
Viele Individualreisende entwickeln sich im Laufe der Zeit sogar zu Alleinreisenden, weil dadurch ein noch intensiverer Kontakt zu anderen Kulturen möglich ist. Es ermöglicht individuelle Freundschaften, sowie die Erfahrung, mit sich selbst umzugehen, sich selbst besser kennen zu lernen.
Natürlich bedarf es einer besonderen gebotenen Vorsicht, aber es gibt kaum bessere Wege, herauszufinden, was man persönlich möchte und anstrebt, als durch individuelles Alleine-Reisen. Und nebenbei entsteht die Erkenntnis, dass die große Masse der weltweiten Menschen freundlich und hilfsbereit ist und immer den individuellen Menschen beurteilt, egal woher man kommt.



Die Reisewelt verändert sich

Zeit für Selfies

Ältere Reisende erinnern sich - wohl zumeist wehmütig - an die Zeiten, in denen man in einfachen Holzhütten direkt am Strand unter Palmen und für sehr wenig Geld übernachten konnte. Eine Hängematte, ein Handtuch, etwas frisches Obst oder eine "young coconut" und ein gutes Buch, und schon war der Südostasienurlaub perfekt. Das waren die Jahre, in denen vornehmlich Europäer mit dem Wunsch nach einem solchen Urlaub an den Stränden Thailands, Kambodschas oder der Philippinen zu finden waren.
In nur wenigen Jahren hat sich dieses Bild grundlegend verändert. Die wenigen Westler, die auch deshalb nach Südostasien kamen, weil es dort billig war, und man für wenig Geld einen Traumurlaub verbringen konnte, sind ökonomisch nicht mehr interessant. Auch Asien hat den Profit und die Gier entdeckt. Und genährt wird diese Entwicklung vor allem durch ein Land: China.
Ostasiaten aus China, Südkorea, Japan, Hongkong und Taiwan sind wirtschaftlich erfolgreich, haben Geld und wollen dies in ihrer Freizeit für Spaß und Luxus ausgeben. Sie wollen keine Ruhe, sondern Action. Soweit so gut könnte man denken. Jeder wie er mag ! Doch die Implikationen dieses Trends werden erst klar, wenn sie sichtbar werden. Und das bedeutet, in Form von Architektur und touristischem Angebot. Strandhütten weichen Luxushotels, Kokosplantagen machen Vergnügungsparks Platz und Aktivitätsangebote dringen in den unberührten Dschungel so mancher Tropeninsel oder bislang geschützter Nationalparks vor. Und der traumhafte Blick aufs türkisblaue Meer wird von hüpfenden, selfie-knipsenden Girlies verdeckt.
China stellt in vielen Ländern Südostasiens bereits über 30% der touristischen Gäste mit wachsender Tendenz. Wen wundert es da, dass Tourismusmanager in Thailand, Vietnam oder Bali deren Bedürfnisse befriedigen möchten, um möglichst viel vom großen Geldsegen abzubekommen. Noch mehr Luxus, noch mehr Fun-Optionen und vor allem noch bessere Verkehrsanbindung des Reiches der Mitte an die Strände, damit immer noch mehr Touristen kommen und ihr Geld mitbringen. Wen interessiert da noch die sparsame Klientel aus Europa mit ihrem veralteten und romantischen Wunsch nach Ruhe und Einfachheit ?



Mit MEIER`S WELTREISEN auf die Malediven

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Anreise Perhentian Islands

zu lesen bei www.Perhentian-islands.de



Einmal rund um Koh Rong

zu lesen bei www.koh-rong.de



Anreise Boracay

Der vierstündige Flug von Kuala Lumpur (KLIA2) ging morgens um halb 11. Daher musste ich in Airportnähe übernachten. Nach den Buchungsportalen sollten preisgünstige Hotels ganz in der Nähe liegen, und so buchte ich das youniQ Hotel, nicht ahnend, dass die Taxifahrt 25 Minuten dauern würde und stolze 41 Ringgit kosten. Das Hotel bietet zwar einen Minibus shuttle service an, aber den hatte ich vorher nicht gebucht (nur über Die Website möglich). Für den morgentlichen Transfer habe ich diesen kostengünstigen Service (5,30 MR) dann genutzt und so war ich pünktlich am Check-in.
Der 4-stündige Flug mit Airasia war angenehm und verging "wie im Fluge". Wir landeten um 14.30 Uhr in Kalibo auf Panay. Vor dem kleinen Terminal warteten bereits die Minibusse und Taxen für den Weitertransport nach Caticlan. 200 Peso für die Fahrt, 250 inklusive Bootsticket oder 1000 für ein individuelles Taxi.
Ich entschied mich für Variante eins und musste gut 20 Minuten warten, bis der Bus gefüllt war, und es los gehen konnte. Gut 80 Kilometer trennen Kalibo von Caticlan, aber die haben es in sich. Zunächst quält sich der Bus durch die Kleinstadt mit seinem Chaos aus Tricyclets und dann geht es an der Küste entlang und über Berge, natürlich auf einer schmalen zweispurigen Strecke. So kommen schnell einige Minuten zusammen und letztlich dauerte die Fahrt genau 100 davon. (Es ist definitiv überlegenswert, ob man nicht von Manila aus direkt nach Caticlan fliegt).
Am Jetty nach Boracay wurde es dann kompliziert, und man braucht besondere Intelligenz, um sich ein solches Prozedere zu verstehen, um auf eines der Boote zu kommen.
Es gibt zwar ein Kombiticket für die Hin- und Rückfahrt für 350 Peso, aber darüber wird man nicht informiert. So kauft man an einem Schalter ein Bootsticket für 25 Peso (zwei kleine Scheine), am nächsten Schalter ein Terminalticket für 100 Peso und schliesslich am dritten ein environmental ticket für 75 Peso. Mit allen dreien geht man nun im Terminal zur Registrierung, um danach das Bootsticket namentlich auszufüllen. Endlich am Boot angekommen, wird das eigentliche Bootsticket verlangt. (bei der Rückfahrt stellt sich dann heraus, das das Kombiticket für 350 Peso teurer ist, als alle einzelnen Tickets zusammen, da man bei der Rückfahrt das Umweltticket nicht benötig und somit 75 Peso einspart. Diese Ersparnis gilt auch, wenn man Bootsticket und Busticket einzeln kauft, da das Kombiticket mit 250 Peso ebenfalls 25 Peso überteuert ist, weil es nur das reine Bootsticket enthält, nicht aber das Teminalticket und das Umweltticket - ziemlich unübersichtlich alles)
Nach einer gut zwanzigminütigen Überfahrt erreicht man das Jetty auf Boracay, wo sich dann je nach Saison, hunderte Ankommende um ein Tricycle bemühen, um zum Hotel zu kommen. Das kann unter Umständen dauern.
Bei Vollbelegung des Tricycles mit vier Personen zahlt man 25 Peso bis zur Station 3, fährt man alleine, sind es satte 100 Peso. Für alle Weiter entfernten Orte entsprechend mehr.
Erstaunlich erschien mir für eine Touristenhochburg wie Boracay, die bereits seit Jahrzehnten zu den Topzielen zählt, wie schlecht die Anreise organisiert ist, und wie entsetzlich chaotisch der Verkehr auf der Insel ist. Die Tricycles sind vollkommen überaltert und das Strassennetz kann die Besuchermassen und den Inselverkehr nicht mehr bewältigen. Hier scheint es seit Jahren keine vorausschauende Planung zu geben. Auch ist man verwundert, unter welch ärmlichen Verhältnissen die ansässige Bevölkerung lebt, obwohl Boracay sicher zu den wohlhabendsten Inseln der Philippinen zählt.
Nach Stau und Fussmarsch zum White Beach erreichte ich schliesslich um 17.10 Uhr meine Unterkunft und konnte noch den fantastischen Sonnenuntergang geniessen.



Anreise Pulau Kapas

Der Flug von Kuala Lumpur nach Kuala Terengganu dauert nur etwa 50 Minuten. Dann landet man 6 Km nördlich der Stadtmitte auf einem kleinen Regionalflugplatz, der aber nicht zuletzt wegen eer sagenhaft preisgünstigen Inlandsflüge gut frequentiert ist. Da mein Flug erst um 20 Uhr ankam, hatte ich mir vorher ein Zimmer im nahe gelegenen Scout Inn gebucht. Den angenommenen kurzen Fussmarsch musste ich dann aber doch durch eine kurze Taxifahrt ersetzen, weil man mir nicht genau beschreiben konnte, wie ich dort zu Fuss hinkomme (im Übrigen: was für eine abwegige Idee für Asiaten, zu Fuss gehen zu wollen).
Der gut englisch sprechende Taxifahrer riet mir, doch gleich nach Marang zu fahren, dort gebe es schliesslich auch billige Unterkünfte. Ich lehnte ab und bestellte ihn für den kommenden Morgen um halb acht zur Fahrt zum Jetty. 55 Ringgit sei der Preis. Ich willigte unvorsichtiger Weise ein, und hatte die vorher im Internet gelesenen Taxipreise natürlich nicht parat.
Auf meinem Zimmer nahm ich zunächst mein Abendessen ein. Erdnüsse und eine Orangenlimo, die ich noch am Flughafen erworben hatte. Restaurant oder kleiner Shop weit und breit Fehlanzeige. Das Scout Inn ist definitiv nur etwas, wenn man sofort und müde ins Bett will.
Wifi funktionierte aber, und so las ich von 30 Ringgit als Taxipreis nach Marang. 50 sollten es bis Merang sein, dem nördlichen Jetty, von wo aus man nach Pulau Redang kommt.
Um Mitternacht ortszeit schlief ich gelassen ein und hatte eine sehr ruhige Nacht. Um sieben Uhr wollte ich, wie am Vorabend beim Einchecken vereinbart, mein Frühstück abrufen, jedoch hatte niemand etwas vorbereitet, und ausserdem schien ich der einzige zu sein, der ein solches Ansinnen äusserte. Nach zehn Minuten Wartezeit bekam ich einen Pappbecher mit einer schwarzen heissen Flüssigkeit und zwei Toasts mit Marmelade in einer Plastikbox.
Mein Taxifahrer war unterdessen schon eingetroffen und reagierte ziemlich ungehalten, als ich ihm von den 30 Ringgit erzählte und meinte, 50 seien zu viel. Er meinte, das seien die alten Preise, und wenn ich nicht wolle, würde er wieder wegfahren.
Nunja, was hatte ich erwartet? Schliesslich ist ja beinahe normal, dass die offiziellen Preise immer einen individuellen Aufschlag erhalten, besonders hier in Malaysia (das ist zumindest meine Erfahrung). Ohne ihn wäre ich erstmal aufgeschmissen, denn ob der schläfrige Typ hinter der Rezeption zeitnah ein billigeres Taxi besorgen würde, bezweifelte ich sehr.
Ich trank also eher widerwillig meine Mischung aus Kaffee, Tee und Zuckerwasser und beschloss, den Fahrpreis zu akzeptieren und den Tag nicht mit schlechter Stimmung zu starten.
Die morgentliche Fahrt durch den Berufsverkehr von Terengganu dauerte genau 45 Minuten bis zum Jetty in Marang. Dabei konnte ich feststellen, dass die Stadt nicht sehr ansehnlich ist, und die Kristallmoschee, die ich bei der Vorbeifahrt zu Gesicht bekam, vermutlich wirklich die einzige Sehenswürdigkeit ist.
Nach Kauf des Hin- und Rückfahrtickets nach Pulau Kapas hatte ich nun noch eine Wartezeit von etwa 45 Minuten. Um neun sollte es losgehen. Ausser mir waren nur ein paar junge Malayen und ein westliches Paar vor Ort.
Das Wetter versprach gut zu werden. Die Wolkendecke über dem Meer verzog sich schnell in Richtung Horizont, und die Sonne schien bald von einem recht diesigen Himmel.
Dann ging es mit gut 10 Minuten Verspätung auf nach Kapas, das wir nach weiteren zehn Minuten und ruhiger See erreichten.
Der erste Eindruck: recht schön, recht leer, aber nicht umwerfend. Das mag am nicht ganz blauen Himmel und an der dadurch nicht ganz türkisfarbenen Meer gelegen haben.

Auf der Rückfahrt stellte sich dann übrigens heraus, dass der offizielle Taxifahrpreis vom Airport bis nach Marang tatsächlich 55 Ringgit beträgt.



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